Spielzeug und Sicherheit für das Baby und das Kleinkind

Vor allem bei jüngeren Eltern ist ein Trend zu beobachten, der dahin geht, den Kindern schon beizeiten elektronisches Spielzeug zu geben. Sicher reizt der leuchtende und sich bewegende Sternenhimmel für das Kinderzimmer, aber man sollte bedenken, dass damit nicht bei jedem Baby ein beruhigender Effekt ausgelöst werden kann. Manche Kinder werden durch die Bewegung erst richtig unruhig. Hier sollte man lieber ein statisches gedämpftes Nachtlicht installieren oder einfach die Tür angelehnt lassen. Häufig wirken allein die noch leise zu hörenden Stimmen der Eltern als pures Beruhigungsmittel für das Kind.

Schon mit wenigen Monaten beginnt das Kind zu greifen. Dann kann man am Kinderwagen Ketten mit verschiedenen Spielzeugen befestigen. Sie sollten allerdings so groß sein, dass das Kind sie nicht versehentlich verschlucken kann. Auch Handrasseln sind bei den Babys sehr beliebt, auch wenn sie häufiger mal im hohen Bogen aus dem Laufgitter oder Kinderwagen geflogen kommen. Lieber immer wieder aufheben und nicht festbinden, weil sich das Kind an der Befestigung strangulieren könnte. Im Handel sind auch Babyspielzeuge erhältlich, die an eine miniaturisierte Schaukel erinnern. So lernt das Baby, auch bewegte Objekte greifen zu können. Das trainiert das räumliche Sehen und die Motorik. Auf Bilderbüchern aus robustem Kunststoff kann der Nachwuchs sogar herumkauen, wenn es im Kiefer wegen der durchbrechenden Zähnchen zwickt und juckt. Dafür gibt es im Fachhandel für Babybedarf sogar spezielle Beißringe, die beim Kauen einen natürlichen Wirkstoff abgeben, der diese Beschwerden lindert.

Wenn das Kind sitzen kann, darf auch gern das Spielzeug wechseln. Jetzt sind große Bausteine viel interessanter. Am besten sollten sie unifarben sein, weil man beim Spielen gleich noch die Entwicklung der Sprache fördern kann. Für dieses Altern sind auch die Bälle interessant, die verschieden geformte Öffnungen haben, durch die man unterschiedliche Bausteine stecken kann. Das ist der Entwicklung der Logik des Kindes zuträglich. Auf großen Holzeisenbahnen kann das Kind die Bausteine verladen und sich notfalls bei entsprechend gewählter Größe und Stabilität auch einmal darauf setzen.

Viele Eltern setzen auf rundherum gepolsterte Laufhilfen oder Babyschaukeln. Ehe man den Türrahmen dafür anbohrt, sollte man seinen Vermieter fragen, ob man das darf oder besser noch kurz über dem Türrahmen Löcher bohren und dort die Schaukelhaken anbringen. Diese Löcher kann man später wieder verschmieren und darüber tapezieren. Ganz wichtig ist die Sicherung von Treppen. Dafür gibt es spezielle Gitter, die an Scharnieren gelagert und mit einem Riegel versehen sind. Sie können auch in Türfüllungen eingebaut werden und so beispielsweise den Zugang zur Küche versperren oder dafür sorgen, dass das Kleinkind das Kinderzimmer nicht aus eigener Kraft verlassen kann. Für Steckdosen im Kinderzimmer gibt es Abdeckungen, die sich nur mit einem winzigen Schlüssel entfernen lassen. So wird wirksam verhindert, dass das Kind die Fingerchen oder Fremdkörper dort hineinstecken und einen elektrischen Schlag bekommen kann.

Lass uns darüber reden
Name und Email sind nötig
Beteilige Dich an der Diskussion