Das optimale Kinderzimmer

Sicher ist es ein hübscher Anblick, ein neugeborenes Baby in einem fahrbaren Körbchen mit Betthimmel zu sehen, doch unbedingt notwendig ist diese Anschaffung nicht. Moderne Kinderbetten sind sehr flexibel und können mit ein paar Handgriffen den sich verändernden Bedingungen bei der Kinderpflege und auch der Entwicklung des Kindes angepasst werden. Eine sehr gute Wahl sind die Kinderbetten, bei denen man den Boden in der Höhe verstellen kann. Dieser kann anfangs hoch eingestellt werden, um den Eltern den Zugriff auf das Kind sehr bequem zu ermöglichen. Für viele dieser Betten gibt es aufsteckbare Wickeltische. Das spart Platz und die Kosten für die zusätzliche Anschaffung einer Wickelkommode.

Der Bettboden sollte aber spätestens dann herunter gestellt werden, wenn die Höhe des Gitters dem Bewegungsdrang des Kindes nicht mehr standhalten kann. An einer Längsseite kann bei vielen Kinderbetten das Gitter herunter geklappt werden oder besitzt am Fußende einen Schlupf, durch den das Kind später eigenständig hinein und heraus klettern kann. Als besonders günstig und ökonomisch sinnvoll hat sich die Anschaffung eines Kinderbetts erwiesen, bei dem man jederzeit die Gitter komplett abnehmen kann. Greift man hier gleich zu einer Länge von 1,40 Metern kann das Bett je nach Körpergröße das Kind bis etwa zum zehnten Lebensjahr begleiten und man kann das Mobiliar des Kinderzimmers dann sofort auf Jugendzimmer umstellen.

Viele junge Eltern halten das gute alte Laufgitter für ein überflüssiges Relikt aus Omas Zeiten. Doch hat es ein paar ganz praktische Vorteile, die man im Alltag mit einem Kleinkind nicht unterschätzen sollte. Viele Laufgitter besitzen einen Boden, auf den man spezielle leicht zu reinigende gepolsterte Decken legen kann. So kann das Kind auch in Bodennähe spielen, ohne dass man Gefahr laufen würde, dass es sich auf dem kühlen Boden kalte Füße und einen kalten Po holen könnte. Gleichzeitig wird das Laufgitter zum Rückhaltesystem, denn das Kind wird versuchen, den Eltern überall hin zu folgen, sobald es aus eigener Kraft krabbeln kann. Durch das leichte Handling kann der Standort des Laufgitters jederzeit verändert werden. Ähnliche Vorteile hat auch die Krabbelbox, die man in Babykatalogen neuerdings vorwiegend unter der Bezeichnung transportables Babybett findet. Viele Kinder nehmen Krabbelbox und Laufgitter schnell als ihre ganz eigene kleine Welt an und empfinden es als ihre persönliche Schutzzone, in der sie nach Herzenslust spielen können. Und Mama und Papa brauchen sich in dem Moment keine Sorgen zu machen, dass ihr Kind an Steckdosen oder den heißen Herd gelangen könnte.

Egal, ob man einen Wickelaufsatz für das Kinderbett oder eine spezielle Wickelkommode kauft, auf jeden Fall sollte man bei der Auswahl des Standortes immer darauf achten, dass man bei der Versorgung des Kindes alle Utensilien griffbereit hat. Dort haben sich kleine Schränke mit Rollen und vielen Schubkästen als sehr praktische Lösung erwiesen. Last but not least hilft im Alltag ein Babyphon, was man sich allerdings keinesfalls von der GEZ als Hörstelle einreden lassen sollte.

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