Nestbautrieb und die erste Kinderzimmereinrichtung

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In den letzten drei bis vier Monaten einer Schwangerschaft entwickeln viele Frauen einen regelrechten Trieb zum Nestbau. Je mehr ihr Bauch wächst desto größer wird ihr Bedürfnis, das Heim für den Nachwuchs vorzubereiten. Alles dreht sich nur noch um das Kinderzimmer und die passende Einrichtung und um die Babyausstattung. Die ganze Wohnung muss nochmal geputzt werden, dieses und jenes wird umgestellt, damit alles seinen kindgerechten und sicheren Platz hat. Dieser Nestbautrieb ist sicherlich eine gute Möglichkeit, die Zeit vor der Geburt sinnvoll zu nutzen. Jedoch sollten solche Arbeiten in Maßen gehalten werden, da die Frau schließlich „in anderen Umständen“ ist und sich vor allem die letzten Monate der Schwangerschaft nicht mehr zu viel Arbeit zumuten sollte. Die Regel, dass eine schwangere Frau es mit den Vorbereitungen für das Kind nicht übertreibt, gilt besonders für eventuelle Renovierungsarbeiten einer Wohnung. Denn häufig wird für das neue Familienmitglied ein Zimmer neu renoviert und eingerichtet.

Viele Materialien, die beim Renovieren verwendet werden, setzen gefährliche Dämpfe frei, die dem Kind bereits im Mutterleib schaden können. Dies gilt allerdings auch für Auslegware und neue Möbel. Daher sollten frühzeitig der neue Bodenbelag verlegt und neue Kinderzimmermöbel aufgebaut werden, damit noch genügend Zeit bleibt, um diese ausdünsten zu lassen. Für die erste Kinderzimmerausstattung werden im Grunde genommen nur wenige Dinge dringend benötigt. Zum einen braucht man einen Wickeltisch, der eine bequeme Arbeitshöhe für die Eltern aufweist. Zudem sollte er mit einer gepolsterten Auflage ausgestattet sein, und je nach Bedarf erweist es sich als vorteilhaft, wenn über dem Wickeltisch eine Wärmelampe angebracht wird. Für die Kleidung und den Windelvorrat reicht anfangs eine Kommode für das Kinderzimmer aus.

Sobald das Kind größer wird und auch die Kleidung mehr Platz benötigt, kann ein zusätzlicher Schrank angeschafft werden. Je nachdem, wo das Baby schlafen soll, wird natürlich auch noch eine Wiege oder ein Gitterbett benötigt. Gitterbetten bringen den Vorteil, dass sie praktisch durch höhenverstellbare Lattenroste „mitwachsen“ und über mehrere Jahre hinweg verwendet werden können. Für die Gestaltung eines Kinderzimmers eignen sich zum Beispiel Vorhänge mit niedlichen Kindermotiven, ein hübsches Mobile und bunte Wand-Tattoos. Allerdings sollte bei allen Dingen, die sich im Zimmer des Neugeborenen befinden, darauf geachtet werden, dass keinerlei schädliche Materialien bei der Herstellung verwendet wurden.

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