Worauf man bei einem Kombikinderwagen immer achten sollte?
Wer einen Kinderwagen sucht, der jahrelang nutzbar ist, der sollte einen Kombikinderwagen kaufen. Ein Kombikinderwagen ist ein Wagen, den man mit zwei verschiedenen Aufsätzen kombinieren kann: zum Einen eine Babywanne, zum Anderen ein Sportwagenaufsatz. Da das Gestell immer das Gleiche bleibt, spart man ganz schön viel Geld. Man sollte jedoch beim Kauf auch gleich darauf achten, dass man mit diesem Gestell im Alltag gut zurecht kommt. Dabei gibt es einige Fragen, die man sich stellen sollte: lässt sich das Gestell einfach klappen? Wie breit ist es? Wie groß ist der Kombikinderwagen im geklappten Zustand? Wo kann ich ihn dann zu Hause unterbringen? Passt der Kombikinderwagen in Busse und Bahnen beziehungsweise in den Kofferraum meines Autos? Wie schwer ist der Kombikinderwagen? Kann ich ihn allein heben? Das sind sehr wichtige Punkte.
Auch auf die Bremsen muss man achten. Immer wenn der Kombikinderwagen unterwegs mal steht, wenn sie z.B. eine kleine Pause machen, sollten die Bremsen aktiviert werden. Hier gilt: lieber einmal zu viel als zu wenig. Testen Sie die Bremsen schon vor dem Kauf im Laden. Aktivieren Sie sie und schieben Sie den Kombikinderwagen hin und her. Die Reifen dürfen nicht durchrutschen und die Bremsstange sich nicht verbiegen. Außerdem sollte man sich folgende Frage stellen: kann man den Kombikinderwagen rückwärts eine Treppe hoch ziehen oder stören die Bremsen dabei? Dies sollte nicht der Fall sein. Allgemein muss das Gestell stabil und gut verarbeitet sein. Beim Klappen muss alles hörbar einrasten – achten Sie darauf.
Auch auf die Reifen muss man achten. Bei großen Reifen gilt: sie eignen sich besonders fürs Gelände, vor allem wenn es sich um Luftreifen mit breitem Profil handelt. Kleinere Reifen (Gummi oder Luftkammer) sind ideal für die City. Wenn Sie mit Ihrem Kombikinderwagen tatsächlich eher im Gelände unterwegs sind, sollte der Wagen zusätzlich über eine Federung verfügen, damit das Kind sicher und bequem sitzt. Lufträder federn auch, reichen im Gelände aber nicht aus. Dort ist eine Federung nötig, welche die Unebenheiten des Bodens ausgleicht und die noch weiche Wirbelsäule des Kindes schont. Außerdem sollte bei den Reifen regelmäßig der Luftdruck überprüft werden – ein Wert von 1,6-1,8 bar ist ideal.